Bert Bresgen


Autor// Lehrer

künstlerische Werdegang

2001

Ich persönlich bin ja erstaunt, dass es das Wort "Werdegang" immer noch gibt, wenn auch  nur noch in Lebensläufen.  Aber eigentlich gibt es ja auch den "Lebenslauf" nur noch in Lebensläufen, der Rest des Lebens läuft halt so vor sich hin wie bei JPMorgan in FFM. Auf jeden Fall beginne ich hier mit dem Jahr 2001, obwohl ich bereits zuvor als Texter künstlerisch tätig war: ich schrieb ein paar Hörspiele für den SWR u. verkaufte zusammen mit der wunderbaren Autorin Ingrid Marschang ein Filmdrehbuch an die Baden Würtembergische Filmförderung. Trotzdem markiert das Jahr einen Einschnitt: ab da begann zum einen meine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Schauspielerin und Kabarettstin Maja Wolff , zum anderen mit dem Medienbüro Irene Niessen. Über das Medienbüro habe ich in den folgenden Jahren zahlreiche Artikel für das "Buchjournal" des Deutschen Börsenvereins für den Buchhandel geschrieben, von denen auf dieser Homepage nur wenige vorgestellt werden können.
Für Maja Wolff  habe ich mehrere musikalisch-literarische Kabarettprogramme greschrieben, die alle einer fiktiven Figur gelten: Anton Le Goff. Während Travestieprogramme zum Alltag gehören, bleibt Maja Wolff als Frau, die einen Mann "markiert" in der Kabarettszene eine Ausnahmeerscheinung. Sie  hat die Figur ursprünglich mit dem Texter Michael Herl zusammen entwickelt.

Wer ist Anton le Goff?: "Anton Le Goff:  m?, 38/176/70; sucht gern nach sich selbst, dem Unsinn des Lebens, einer Frau und anderen schwerauffindbaren Dingen. Gerne auch Dienstags. Gilt als melancholischer Macho mit Gelegenheitsgel im Haar und aufgeschminkten Koteletten. Hat schon einiges mitgemacht. Einiges hätte er gerne mitgemacht, hat aber nicht geklappt. Einiges würde er aber nie mitmachen, dass Sie da nicht auf falsche Gedanken kommen!"
Im weiteren habe ich zunehmend eigene theatralische Themenabende veranstaltet, seltsame Dramolette verfasst und auch für andere Entertainer (wie das Multitalent Jo van Nelsen) gearbeitet.

To begin with:

"Anton Le Goff: Weihnachtsgänse sterben einsam"
Eine satirische Weihnachtsrevue (geschrieben zusammen mit Stephan Kuss)
Pressetext:
Songs und Kabarett weit unterm Gabentisch
Klavier: Felix Mantel
Buch: Bert Bresgen, Stephan Kuß
Musik: Wolf Mayer u. a.
Zum Inhalt: Anton Le Goff weiß ein Lied von weihnachtlichen Desastern zu singen. Und nicht nur eines, denn in punkto gebrannte Mandeln ist er wie wir alle ein gebranntes Kind.
Und darum berichtet Anton Le Goff :
wie das Dilemma des „Was schenke ich IHM?“ bereits bei den 3 Königen  angefangen hat
wie er von der Betriebsweihnachtsfeier des HR in den  SM-Club „Caligula“ in Dietzenbach geflohen ist und dort die romantischste Weihnachtsfeier seines Lebens erlebte.
wie er sich als Weihnachtscoach versucht hat, um den Menschen zu helfen, den „Nikolaus in sich selbst“ zu besiegen
und vieles mehr...
Dazu hören wir Songs, die selbst dem stoischsten Sternsinger die Tränen in die Augen treiben.



2002

"Anton Le Goff: Heute schon gesucht?"
Pressetext:
Heute schon gesucht? Songs und Kabarett aus der Beziehungshölle:
Keyboards: Felix Mantel
Regie: Jo van Nelsen
Buch: Bert Bresgen
Musik: Wolf Mayer


Wo - wie und warum lernt man Singlefrauen kennen? Ist die Katastrophenwahrscheinlichkeit in einer durchschnittlichen mitteleuropäischen Beziehung höher als in einem durchschnittlichen amerikanischen Katastrophenfilm mit Bruce Willis? Wird der männliche Samen wirklich immer leerer? Anton Le Goff sucht in seinem neuen Programm Antworten auf diese und andere Menschheitsfragen.
Das Chaos wächst: Antons Freundin und Liebesobjekt CLAUDIA hat plötzlich eine lesbische Beziehung, Freund Siggi will für den Rest des Lebens in einem Wellnesshotel bleiben, Anton selbst weiß nicht, wo ihm der Kopf und der Rest steht. Ist das Leben wirklich nicht mehr als eine immerwährende Fisch-sucht-Fahrrad-Party? Anton sucht nach professioneller Hilfe.
Tausend Therapeuten können nicht irren, aber was tun, wenn man sich selbst aus Versehen in die singende Exfreundin verwandelt? Vielleicht ins Kloster gehen oder doch in die Fremdenlegion? Nur - will mann wirklich mit vermutlichen Schwerverbrechern duschen?

Mit blutendem Herzen, aber mit Witz und Ironie irrt Anton Le Goff in seinem Programm durch die unübersichtlichen Gräben des Geschlechterkampfes und durchschwimmt furchtlos das Unwellnessbad der Gefühle.
Unterstützt von seinem immerwährenden schwarzen Anzug und einem genialen Keyboarder präsentiert Anton Le Goff zudem selbstgezüchtete Perlen deutscher Poplyrik jenseits von Heller und Grönemeyer.

„Es gelingt Maja Wolff ihre Figur leichtfüßig zwischen wortreicher Komik und beinah sprachlosem Ernst hin- und herhüpfen zu lassen. Hinter den hinreißend komischen Episoden verbirgt sich eine große Verletzlichkeit“ FAZ 
„Standing Ovations“ FR 
„ Das Publikum war begeistert, dankte dem weiblichen Macho mit donnerndem Applaus!“ BILD

2003

"Easy oder whatever happened to Barbie and Ken"
Musikalisch- literarisches Kabarett, geschrieben für den Chanonier u. Entertainer Jo van Nelsen und den Pianisten Torsten Larbig
Pressetext:
Mit „EASY oder Whatever happened to Barbie and Ken?” gehen die Easy-Listening-Liebhaber Jo van Nelsen und Thorsten Larbig auf Spurensuche und durchstöbern Plattenschrank und Spielzeugkiste. Dabei stellen sich ihnen Fragen, wie:
Waren Barbie und Ken wirklich immer so heiter wie die Musik auf AFN? Führt das Hören von Grand-Prix-Titeln automatisch zur europäischen Vereinigung? Fühlt George W. Bush jemals Weltschmerz im rechten Knie? Ja, fühlt er überhaupt etwas? Und kann das Institut für Schnelltherapie Stuttgart (ISS) hier wirklich helfen? Oder ist doch nur auf die RAF – die Reiterhofangriffsfront – Verlass?

Ein deutsch-amerikanischer Kabarett-Abend mit viel Musik der Sixties und Seventies, den   Jo van Nelsen gemeinsam mit dem Pianisten Thorsten Larbig und dem Frankfurter Autor Bert Bresgen geschaffen hat. Songs von den Carpenters über Burt Bacharach bis zu Michel Legrand, Mary Roos und anderen Grand-Prix-Ikonen kontrastieren mit zündenden politisch-satirischen Pointen zur aktuellen Europa-Amerika-Situation. Im Rahmen einer öffentlichen Therapiesitzung ruft Dr. Thorsten Freudenstein beim Patienten Jo van Nelsen nicht nur Kindheitserinnerungen an hysterisch singende Kindergärtnerinnen, „Bonanza“ und Tillies Spülhände wach, sondern lässt ihn auch in einem gewagten Hypnoseversuch in die Rollen von Barbies festem Freund Ken und George W. Bush schlüpfen.

EASY – Ein Abend zwischen “Children of the Revolution” und “Merci Cherie”
EASY – Ein Abend zwischen Kabarett und Schlagerseligkeit
EASY – Ein Abend zwischen deutschen und amerikanischen Stühlen

… Garantiert jutefrei, denn: Plastic makes me happy!


Konzept, Vocals, Klanghölzer und Blockflöte: Jo van Nelsen
Vocals, Blöckflöte, Gitarre und Piano: Thorsten Larbig (alias Dr.Freudenstein)
Text: BERT BRESGEN
Coaching: CORNELIA NIEMANN
Licht: DANIEL GROß

2004

"Ein Traum von Geld"
Literarische Performance
Pressetext:
Bert Bresgen: „Ein Traum von Geld“
Literarische Performance mit Mitgliedern des Kellertheaters Frankfurt
im Kellertheater Mainstrasse 2  Tel. 069-288023
28. 3. 18 Uhr

Geld ist der Gegenstand vieler Träume, gleichzeitig wird es im Zeichen der Digitalisierung und der ökonomischen Krise selbst immer mehr zu einem Traum.
Grund genug für den Frankfurter Autor Bert Bresgen und Mitglieder des Kellertheaters einen frühen Abend diesem Thema zu widmen.
Sonntag, den 28.3. findet um 18 Uhr im Kellertheater eine literarische Performance mit dem Titel: „Ein Traum von Geld“ statt.
Die Texte und Szenenfolgen von Bert Bresgen schwanken zwischen satirischer Ironie, tragischem Ernst und Poesie. Es geht um das anscheinend unaufhaltsame Verschwinden des Geldes, Senf und Sinnlichkeit, die Lotterie in Babylon, Balalaikaspieler im Alter, den träumenden Josef Ackermann im Gefängnis usw.
Mitwirkende: B. Bresgen, S.Koch, S.Manz., S. Panitz, B.Sprenker, D. Vollhardt

"Liebe und Mathematik"
Literarische Performance, Text zusammen mit Ralf Esswein u. Christina Diederich
Pressetext:
Tauchen Sie ein in die Welt der erotischen Kurvendiskussion, erörtern Sie mit uns die Bedeutung der Sinuskurve für die Paarbildung und erkennen Sie die Auswirkungen der Amplitudenhöhe auf den Singelfaktor.Wir leiten Ihnen her, warum Liebe auch ohne hinreichenden Grund möglich ist.

"Ackermanns Traum"/ "Schwierige Zeiten für Insektendolmetscherinnen"
2 groteske Dramolette
mit Burkhard Sprenker, Daniela Vollhardt, Lars Tonhausen, Bert Bresgen,             Stephanie Manz, Kai Thomas, Christina Diederich,  Doris Enders
Pressetext:
„Josef Ackermanns Traum“ ist vom aktuellen Mannesmann-Prozess inspiriert. Josef Ackermann, der Chef der Deutschen Bank, träumt, er wäre gegen alle Erwartung wegen Untreue verurteilt worden. Eine Gruppe von Bankern gründet unter dem Decknamen „WeltSpartagKuss“ ein Befreiungskommando, um Josef Ackermann aus dem Gefängnis zu befreien und die deutsche Gesellschaft endgültig zu reformieren. Doch Ackermann hat andere Pläne...
Dauer: 40 Minuten
 
Schwierige Zeiten für Insektendolmetscherinnen“ spielt auf einem Ozeandampfer Anfang des Jahrhunderts. Der Auftritt einer Künstlerin wird angekündigt, die in der Lage scheint, mit Insekten zu kommunizieren. Die Abendunterhaltung wird jäh unterbrochen, weil das Schiff auf ein unbekanntes Objekt aufläuft. Der Kapitän und die Mannschaft leiten äußerst seltsamen Rettungsmaßnahmen ein.
Dauer: 35 Minuten

Beide Stücke folgen einer absurden, teilweise auch poetischen Traumlogik und parodieren gleichzeitig mit satirischen und sprachspielerischen Mitteln die gesellschaftlichen Verhältnisse.





2005

"Anton Le Goff: Siamesische Singles"
Pressetext:
Programminfo „Siamesische Singles“
Erstmals steht neben Anton und seinem musikalischen Begleiter eine andere Person leibhaftigst auf der Bühne: eine Frau. Wer aber ist die schöne Unbekannte, in die sich Anton Hals über Kopf verliebt hat? Nicht nur Anton wird sich mit dieser Frage herumschlagen. Anton kämpft an diesem Abend gleichermaßen mit der Innen- und Außenwelt und seinen geschenkten Skatingschuhen. Er präsentiert die neusten Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Liebesforschung, vertraut aber dann doch lieber auf die Kräfte eines geheimnisvollen Liebestrankes. Dummerweise tut der seine Wirkung besser, als sich Anton das je hätte träumen lassen...

Antons Mitstreiter
Keyboarder u. Bühnenpartner Andreas Neuwirth arbeitete in Bands wie „Strawutzki“ und „Habakuk“ und in mehreren Musical- und Theaterproduktionen: (Burgfestspiele Bad Vilbel. English Theatre Frankfurt mit „Jesus Christ Superstar“ etc.)
Autor Bert Bresgen schrieb die Le Goff-Programme „Weihnachtsgänse sterben einsam“ und „Heute schon gesucht?“, außerdem Autor von Theaterstücken und weiteren Kabarettprogrammen („Josef Ackermanns Traum“, „Easy“ für Jo van Nelsen etc.).
Regiesseurin Cornelia Niemann ist seit 1984 eine Größe in der Frankfurter Kabarett- und Theaterszene. Mit 15 eigenen Theater- und Kabarettprogrammen unterwegs, hat für zahlreiche Produktionen Regie geführt.

"Wien ohne Wiener"
Literarische Performance. Traum und Trauma der Zuckerbäckerstadt in Texten und Liedern.
Mit Hans Müller, Annette Marquardt, Daniela Vollhardt, Sabine Koch, Lars- Gorsky Tonhausen, Bert  Bresgen, Annette Marquard
Text zusammen mit Sven-Eric Panitz

"Informatique"
Literarische Performance über Informatik,
Mit Sven Eric Panitz, Sabine Koch, Bert Bresgen
Text zusammen mit Sven-Eric Panitz

2006

"Ferdinand Sauerbruchs Auferstehung"
Eine Science-Fiction-Medizin-Groteske mit Lars-Gorsky Tonhausen, Stephanie Manz, Burkhard Sprencker, Daniela Vollhardt, Bert Bresgen

"Endspiel"
Szene für "Spiele ohne Ball"
Pressetext:
Spiel ohne Ball
Ist Peles Knie literaturfähig?
Fußballtheater
Wird Beckenbauers Heiligenschein zur WM leuchten? Ist Olli Kahn ein Mensch? Wie wird man VFB Stuttgart-Fan? Kann Hamlet das Spiel noch drehen? Wie kommt das Weiße auf den Rasen? Was schreibt die Bild? Gibt es ein Endspiel mit Beckham?
Fragen, die keiner Antwort bedürfen, anläßlich des unvermeidlichen Top-Mega-Events von den Auswechselspielern des Kellertheaters rotzfrech trotzdem gestellt und mit Sicherheit nicht beantwortet werden:
Szenische Collagen zu Dramen und Texten von B. Bresgen, J. Durrang, R. Gernhard / P. Knorr, E. Henscheid, S. Manz, S. Panitz u.a. in verschiedenen Spielsystemen (4-3-3, span. Eröffnung, mit Schweinchen) als dreiviertelstündiges Spiel ohne Ball mit anschl. Live-Übertragung so überragend wichtiger Spiele wie Schweiz ./. Südkorea, Mexiko ./. Angola, Viertelfinale, Endspiel.

2007

"Best of Anton Le Goff"
mit Maja Wolf und Andreas Neuwirth.
Pressetext: Männer sterben früher als Frauen. Schade. Aber bei einem Mann ist das anders, jenem nämlich, der Ihnen und uns speziell am Herzen liegt: Anton. Vielleicht weil er gar kein richtiger ist?  Egal, seit 1998 hat Herr Le Goff schon sechs Leben in hinter sich gebracht und fängt demnächst ein völlig neues an. Damit haben sicher nicht viele gerechnet, als er gänzlich „Mutterlos“ in der damals noch unbekannten Stalburg seinen Weg begann.

Eine gute Gelegenheit, auf die Programme zurückzuschauen, die ihn zu dem machten, was er ist:  zu einem, der  immer noch nicht genau weiss, wer er ist, und warum - zum Glück! Ein „Best of Anton Le Goff“ präsentiert am 27./28. April Highlights aus sechs Programmen und führt fulminant einmal in die echte Beziehungshölle und retour. Am Keyboard der unerschrockene Andreas Neuwirth. Dabei kommt es zu Begegnungen der dritten Art mit Preziosen aus der verflossenen Michi-Herl-Ära („Spargelessen“, „Fahrradfahren auf Mallorca“ etc.) und natürlich mit Highlights aus den aktuellen Bert-Bresgen-Programmen. („SM-Weihnachten in Dietzenbach“, die „Bitte vergiss-mich“ Show etc.) Also bitte Taschentücher bereithalten zum Winken und Weinen...

Zarah
Literarische Performance über Zarah Leander
Mit Hans Müller, Bernhard Zarembowic, Daniela Vollhard, Annette Marquard,
Burkhard Sprenker, Bert Bresgen
Pressetext:
War sie eine russische Spionin?
Wie hing ihre Karriere mit der Abdankung von Zar Nikolaus, dem II., zusammen?
Was ist das Geheimnis des rollendenR?
Warum haßte ihr Vater Kachelöfen?
Ist Hysterie nicht etwas sehr schönes?
Warum leben Sie dieses Leben?
Warum lebe ich dieses Leben?
Warum lesen Sie Handzettel?

Terror und Tarot
Literarische Performance mit Sven Eric Panitz, Daniela Vollhard, Burkhard Sprenker, Bert Bresgen
Pressetext:
Terror und Tarot
behandelt
 - die Geschichte des Tarot
- die Aussagekraft einer Tarotkarte für die Attentate des 11.9.
- die mögliche Fehlinterpretation einer weiteren Tarotkarte durch den Serienkiller "Washington Sniper"
- den Tarotgarten von Nikki St. Phalle .
- die seltsame Biographie von Aleister Crowley, der Tarotexperte, Okkultist, begeisterter Frauenschänder, Bergsteiger, Schachspieler,Dichter und ein fürchterlicher Angeber war.
- die  Frage, inwieweit man mit Tarot Liebesentzug und Führerscheinentzug voraussagen kann.
- die Frage:“ Was soll das ?“
 Ein Abend für Esoterikhasser, Esoterikliebhaber, Kartenunkundige , Kartendeuter, Katzendeuter und übrige.
Bert Bresgen legt jeden Tag eine Tageskarte. Mindestens





2008

Anton Le Goff: Blind Date
Musikkabarett in der Finsternis
mit Maja Wolff und Andreas Neuwirth
Pressetext:BLIND DATE
Musikkabarett in der Finsternis

Guten Tag. Wir haben zwei Nachrichten für Sie.
Die schlechte: Sie werden das neue Kabarett-Programm von Anton Le Goff nicht sehen können. Sorry.
Die gute: Sie haben die einmalige Chance, Herrn Le Goff dort zu begegnen, wo der Mond niemals scheint - im Frankfurter Dialogmuseum.
Für sein siebtes Soloprogramm verlässt der „wichtigste Mann Frankfurts“ (FR) die hellen Höhen der Hausener Brotfabrik und begibt sich in die ewige Finsternis. Dort, wo normalerweise das Dinnerpublikum einen „Taste of Darkness“  erschmeckt, treibt Anton Le Goff mit „Blind Date“ sein kabarettistisches Unwesen. Kabarett und Musik in völliger Dunkelheit - das hat es noch nie gegeben! Geht das? Und wie unterscheidet sein Keyboarder Andreas Neuwirth dort bloß die schwarzen von den weißen Tasten? Egal: Während die minderbegabten Finsterlinge zum Lachen in den Keller gehen, geht Anton lieber gleich in eine Dunkelkammer. Denn im Dunkeln ist es komisch. Und manchmal auch sehr romantisch.

„Blind Date“ – worum geht es im neuen Anton Le Goff -Programm?

Anton hat ein „Blind Date“ - aber kein gewöhnliches. Denn die unbekannte Dame seines Herzens will ihn im dunkelsten Raum der Welt treffen. Aber dort ist sie nirgends zu finden. Stattdessen begegnen Anton DDR-Dissidenten in der Rotkäppchenkellerei, Höhlenmenschen, denen es die Sprache verschlagen hat und SMS-schreibende U-Bootkommandanten. Aber begegnet ihm dort vielleicht am Ende doch die große Liebe? Und macht Liebe immer blind? Was tut man in der Dunkelheit vernünftigerweise und unvernünftigerweise? Der Ausgang dieses Abenteuers liegt im  Dunkeln...

Anton Le Goff: Maja Wolff
Keyboard und Arrangements: Andreas Neuwirth
Text: Bert Bresgen
Regie: Sabine Imhof
Technik: Mirjam Lüdecke

Scream-Modelle im Frühling
Literarische Performance
mit Bert Bresgen, Rapper Iskal und Mitgliedern des Kellertheater Frankfurt
Pressetext: Niegehörte Texte von Bert Bresgen über Synchronsprecher im Karrieretief, Boss-Bademützen und rappende Buckelwale

Der Schuhschrank am Ende des Universums
Literarische Performance
Text zusammen mit Sven-Eric Panitz und Stephanie Manz
Mit Bert Bresgen, Stephanie Manz, Anja Kühn,  Sven-Eric Panitz, Hans Müller u.a.
Pressetext:
Der Schuhschrank am Ende des Universums
Ein außerirdisches Raumschiff stößt am Ende des Universums auf das schier undenkbare: einen Schuhschrank. Die an Zellulose gemahnenden Außerirdischen sind ratlos: Welchem Zweck dienten die seltsamen Gebilde im Inneren des Schrankes? Taugt ein Overknee-Stiefel als Kopfbedeckung, welche furchterregende Waffe mag dieser Stiletto in der fremden Kultur gewesen sein, die ihn hervorbrachte ?  Wie beglückten adelige Herren ihre Damen mit Schnabelschuhen? Wurde ein Flamenco in Adiletten getanzt? Und was ist ein Flamenco? Glücklicherweise helfen einige aus dem Gefrierschlaf erwachte Erdenbewohner und haptische Hologramme bei der Beantwortung dieser Fragen.Eine Miniaturrevue mit Texten, Tanz und Gesang zu einem einzigen Thema: S-c-h-u-h-e. Sternstunden des Schuhentertainments für Schuhfetischisten, Schuhgleichgültige und interessierte Außerirdische.

2009

"Blue Moon oder Elvis stirbt in Bad Nauheim"
Surrealistische Dokumentarstück mit Musik
Pressetext
Ein Las Vegas Hotel Mitte der 70erJahre. Colonel Parker, der legendäre Manager von Elvis, verspielt wie immer die Abend-Einnahmen. In seiner Gesellschaft eine Dame ohne Unterleib und  ein Mann mit Hundekopf, alte Bekannte aus Parkers Zeit beim Zirkus. Natürlich wollen die Beiden von ihm alles über IHN wissen, ELVIS. Parker schweift zurück dahin, wo alles begann: in den scheinbar beschaulichen kleinen Kurort Bad Nauheim, Oktober 1958. Die Szene verwandelt sich: Der junge Elvis landet wie ein Alien in der hessischen Idylle, um seinen Militärdienst abzuleisten. Elvis ist zu diesem Zeitpunkt der berühmteste junge Mann der Welt. Aber die Frau, die er mehr liebte als alles andere, seine Mutter, ist tot. Der Rock´n Roll liegt ebenfalls im Sterben. Doch in seinem Haus in der Goethestrasse lernt der GI eine neue Liebe kennen: die 14jährige Priscilla. Und Elvis verschreibt in Bad Nauheim seine Seele den Mächten der Finsternis...

Das Stück des Autors Bert Bresgen bietet eine amüsante und verstörende Collage aus seltsamen  dokumentarischen Material und surrealen und satirischen Elementen über ein einmaliges Ereignis in der Nähe von Frankfurt.
Szenische Lesung durch Bert Bresgen und Mitglieder des Kellertheaters Frankfurt (Sven Kube, Doris Enders, Stefan Pesecheck, Volker Kehl etc.)

2010

Am 6. Januar 2010  geht die "Frankfurter Gemeine Zeitung" ans Netz, eine von mir und ein paar anderen ins Leben gerufene neuen Frankfurter Stadtzeitung im Blogformat. Wir wollen damit eine Alternative zum in Frankfurt üblichen BussiBussijournalismus setzen. Schauen Sie doch mal dort vorbei!(http://kwassl.net/)

2010

So 31. Jan 2010

Hypnotized! Ein Abend im Kellertheater Frankfurt

Wie ist das, wenn man nicht ganz bei sich ist? Ein amüsanter Abend von Bert Bresgen über Theorie und Praxis der Hypnose in Literatur, Filmen, Politik, dem Surrealismus, Arztpraxen und Kriminalfällen. Zu allem Überfluss wird jemand vor Ort live hypnotisiert.

Mitwirkende: Melissa Lindquist, Segen Sultan, Bert Bresgen u.a.

2010

Fr 3. Dez 2010

Das eigene Heim ist der Stoff, aus dem Träume gemacht sind. Oder Alpträume. Michael Disqué und der Autor Bert Bresgen legen in einer dreidimensionalen
Ton-Bildinstallation “Morgen im Übermorgenhaus” das unbewusste Fundament der Häuser frei: surreal, ironisch, verspielt, zuweilen bedrohlich.Einige  Texte des Projektes wurden schon in der FGZ unter dem Titel: “Bad Vilbel”-Projekt veröffentlicht, denn Ausgangsort und- material war die “Fertighausausstellung” in Bad Vilbel. Zu sehen und zu hören im Projektraum von  Basis E.V. Projektraum in der Elbestraße 10, Hinterhaus. Eröffnung: Freitag 3. Dezember, 19 Uhr. Geöffnet: Samstag/Sonntag16:00-19:00 Uhr.

2011

Mai 2011

Die "Frankfurter Gemeine Zeitung" springt kurzerhand aus dem Netz ins sogenannte "wirkliche Leben". Am 29. Mai kann man FGZ-Autoren am eigenen und fremden Leib erleben im Rahmen einer Lesung und Performance im Frankfurter Kellertheater, Mainstrasse 2. Beginn 18 Uhr, Eintritt 5 Euro. Mit Bert Bresgen, Florian K., Merzmensch, Daniela Vollhard, Aylin Karacan, Yunus Konrad u.a.

2011

Herbst: "Surrealistische Filmreihe" im Kellertheater mit Anja Kühn u. Merzmensch