Bert Bresgen


Autor

künstlerische Werdegang

2001

Ich persönlich bin ja erstaunt, dass es das Wort "Werdegang" immer noch gibt, wenn auch  nur noch in Lebensläufen.  Aber eigentlich gibt es ja auch den "Lebenslauf" nur noch in Lebensläufen, der Rest des Lebens läuft halt so vor sich hin wie beim  "JPMorgan-Lauf" in FFM. Auf jeden Fall beginne ich hier mit dem Jahr 2001, obwohl ich bereits zuvor als Texter künstlerisch tätig war: Ich schrieb ein paar Hörspiele für den SWR u. verkaufte zusammen mit der  Autorin Ingrid Marschang ein Filmdrehbuch an die Baden Württembergische Filmförderung. Trotzdem markiert das Jahr einen Einschnitt: ab da begann zum einen meine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Schauspielerin und Kabarettistin Maja Wolff, zum anderen mit dem Medienbüro Irene Niessen. Über das Medienbüro habe ich in den folgenden Jahren zahllose Artikel für das "Buchjournal" des Deutschen Börsenvereins für den Buchhandel geschrieben, von denen auf dieser Homepage nur wenige vorgestellt werden können.
Für Maja Wolff  habe ich (bis 2015) mehrere musikalisch-literarische Kabarettprogramme geschrieben, die alle einer fiktiven Figur gelten: Anton Le Goff. In den folgenden Jahren  habe ich zunehmend eigene theatralische Themenabende veranstaltet, Theaterstücke und seltsame Dramolette verfasst und auch für andere Entertainer (wie das Multitalent Jo van Nelsen oder den im Rolllstuhl sitzenden Kabarettisten und Pianisten Rene van Roll ) als Autor gearbeitet. Von 2010 bis 2014 habe ich politisch-poetische Texte für die "Frankfurter Gemeine Zeitung" geschrieben,oft an der Schnittstelle von Text und Musik. 
2013 bildet einen weiteren Einschnitt. Seitdem bin ich Dramaturg bei der "Kammeroper Frankfurt" und in diesem Jahr wurde mein erstes abendfüllendes Stück aufgeführt, das keine Auftragsarbeit war: die Komödie "Die Erle der Enthauptung." Weitere Stücke folgten, darunter auch zwei Großproduktionen für das Performancekollektiv "Die Frankfurter Botschaft"  (2016/2018) und ein Libretto für eine Oper des italienischen Avantgardisten Andrea Cavallari.
Teilweise bin ich in meinen eigenen Produktionen oder mit meinen Texten auch als Sprecher oder  Darsteller auf der Bühne (zuletzt im Musiksommer der Kammeroper 2021 und in "Die Unverfügbaren" 2021 ).

To begin with the beginning:

"Anton Le Goff: Weihnachtsgänse sterben einsam"
Eine satirische Weihnachtsrevue (geschrieben zusammen mit Stephan Kuss).
Premiere: TITS-Theater Beppie La Belle, Frankfurt . Weitere Aufführungen in zahlreichen Theatern andernorts.
Pressetext:
"Songs und Kabarett weit unterm Gabentisch
Klavier: Felix Mantel
Buch: Bert Bresgen, Stephan Kuss
Musik: Wolf Mayer u. a.
Zum Inhalt: Anton Le Goff weiß ein Lied von weihnachtlichen Desastern zu singen. Und nicht nur eines, denn in puncto gebrannte Mandeln ist er wie wir alle ein gebranntes Kind.
Dazu hören wir Songs, die selbst dem stoischsten Sternsinger die Tränen in die Augen treiben."



2002

"Anton Le Goff: Heute schon gesucht?"
Premiere im Gallustheater Frankfurt
Pressetext:
"Heute schon gesucht? Songs und Kabarett aus der Beziehungshölle:
Keyboards: Felix Mantel
Regie: Jo van Nelsen
Buch: Bert Bresgen
Musik: Wolf Mayer

Mit blutendem Herzen, aber mit Witz und Ironie irrt Anton Le Goff in seinem Programm durch die unübersichtlichen Gräben des Geschlechterkampfes und durchschwimmt furchtlos das Unwellnessbad der Gefühle.

"Es gelingt Maja Wolff ihre Figur leichtfüssig zwischen wortreicher Komik und beinah sprachlosem Ernst hin- und herhüpfen zu lassen. Hinter den hinreißend komischen Episoden verbirgt sich eine große Verletzlichkeit" FAZ 
"Standing Ovations" FR 
"Das Publikum war begeistert, dankte dem weiblichen Macho mit donnerndem Applaus!" BILD

2003

"Easy oder whatever happened to Barbie and Ken"
Musikalisch- literarisches Kabarett, geschrieben für den Chansonier u. Entertainer Jo van Nelsen und den Pianisten Torsten Larbig, 

Premiere: Mousonturm Frankfurt. Weitere Aufführungen in Berlin etc.
Pressetext:
Mit "EASY oder Whatever happened to Barbie and Ken?" gehen die Easy-Listening-Liebhaber Jo van Nelsen und Thorsten Larbig auf Spurensuche und durchstöbern Plattenschrank und Spielzeugkiste. 
Ein deutsch-amerikanischer Kabarett-Abend mit viel Musik der Sixties und Seventies, den   Jo van Nelsen gemeinsam mit dem Pianisten Thorsten Larbig und dem Frankfurter Autor Bert Bresgen geschaffen hat. Im Rahmen einer öffentlichen Therapiesitzung ruft Dr. Thorsten Freudenstein beim Patienten Jo van Nelsen nicht nur Kindheitserinnerungen an hysterisch singende Kindergärtnerinnen,  und Tillies Spülhände wach, sondern lässt ihn auch in einem gewagten Hypnoseversuch in die Rollen von Barbies festem Freund Ken und George W. Bush schlüpfen.

Konzept, Vocals: Jo van Nelsen
Vocals, Blockflöte, Gitarre und Piano: Thorsten Larbig (alias Dr.Freudenstein)
Text: BERT BRESGEN
Coaching: CORNELIA NIEMANN
Licht: DANIEL GROß

2004

"Ein Traum von Geld"
Literarische Performance
Pressetext:
Bert Bresgen: "Ein Traum von Geld"
Literarische Performance mit Mitgliedern des Kellertheaters Frankfurt
im Kellertheater Mainstrasse 2  Tel. 069-288023
28. 3. 18 Uhr

Geld ist der Gegenstand vieler Träume, gleichzeitig wird es im Zeichen der Digitalisierung und der ökonomischen Krise selbst immer mehr zu einem Traum.
Grund genug für den Frankfurter Autor Bert Bresgen und Mitglieder des Kellertheaters einen frühen Abend diesem Thema zu widmen.
Sonntag, den 28.3. findet um 18 Uhr im Kellertheater eine literarische Performance mit dem Titel: "Ein Traum von Geld" statt.
Die Texte und Szenenfolgen von Bert Bresgen schwanken zwischen satirischer Ironie, tragischem Ernst und Poesie. Es geht um das anscheinend unaufhaltsame Verschwinden des Geldes, Senf und Sinnlichkeit, die Lotterie in Babylon, Balalaikaspieler im Alter, den träumenden Josef Ackermann im Gefängnis usw.
Mitwirkende: B. Bresgen, S.Koch, S.Manz., S. Panitz, B.Sprenker, D. Vollhardt

"Liebe und Mathematik"
Literarische Performance, Text zusammen mit Ralf Esswein u. Christina Diederich. Kellertheater Frankfurt
Pressetext:
Tauchen Sie ein in die Welt der erotischen Kurvendiskussion, erörtern Sie mit uns die Bedeutung der Sinuskurve für die Paarbildung und erkennen Sie die Auswirkungen der Amplitudenhöhe auf den Singelfaktor. Wir leiten Ihnen her, warum Liebe auch ohne hinreichenden Grund möglich ist.

"Ackermanns Traum"/ "Schwierige Zeiten für Insektendolmetscherinnen"
2 groteske Dramolette
mit Burkhard Sprenker, Daniela Vollhardt, Lars Tonhausen, Bert Bresgen,             Stephanie Manz, Kai Thomas, Christina Diederich,  Doris Enders
Pressetext:
"Josef Ackermanns Traum" ist vom aktuellen Mannesmann-Prozess inspiriert. Josef Ackermann, der Chef der Deutschen Bank, träumt, er wäre gegen alle Erwartung wegen Untreue verurteilt worden. Eine Gruppe von Bankern gründet unter dem Decknamen "WeltSpartagKus" ein Befreiungskommando, um Josef Ackermann aus dem Gefängnis zu befreien und die deutsche Gesellschaft endgütig zu reformieren. Doch Ackermann hat andere Pläne...
Dauer: 40 Minuten
 
Schwierige Zeiten für Insektendolmetscherinnen spielt auf einem Ozeandampfer Anfang des Jahrhunderts. Der Auftritt einer Künstlerin wird angekündigt, die in der Lage scheint, mit Insekten zu kommunizieren. Die Abendunterhaltung wird  unterbrochen, weil das Schiff auf ein unbekanntes Objekt aufläuft. Der Kapitän und die Mannschaft leiten äußerst seltsamen Rettungsmaßnahmen ein.
Dauer: 35 Minuten

Beide Stücke folgen einer absurden, teilweise auch poetischen Traumlogik und parodieren gleichzeitig mit satirischen und sprachspielerischen Mitteln die gesellschaftlichen Verhältnisse.





2005

"Anton Le Goff: Siamesische Singles"
Premiere: Gallustheater Frankfurt
Pressetext:

Erstmals steht neben Anton und seinem musikalischen Begleiter eine andere Person leibhaftigst auf der Bühne: eine Frau. Wer aber ist die schöne Unbekannte, in die sich Anton Hals über Kopf verliebt hat? Nicht nur Anton wird sich mit dieser Frage herumschlagen. Anton kämpft an diesem Abend gleichermaßen mit der Innen- und Außenwelt und seinen geschenkten Skatingschuhen. Er präsentiert die neusten Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Liebesforschung, vertraut aber dann doch lieber auf die Kräfte eines geheimnisvollen Liebestrankes. Dummerweise tut der seine Wirkung besser, als sich Anton das je hätte träumen lassen...


"Wien ohne Wiener"
Kellertheater Frankfurt
Literarische Performance. Traum und Trauma der Zuckerbäckerstadt in Texten und Liedern.
Mit Hans Müller, Annette Marquardt, Daniela Vollhardt, Sabine Koch, Lars- Gorsky Tonhausen, Bert  Bresgen, Annette Marquard
Text zusammen mit Sven-Eric Panitz

"Informatique"

Technische Universität Wiesbaden 
Literarische Performance über Informatik,
Mit Sven Eric Panitz, Sabine Koch, Bert Bresgen
Text zusammen mit Sven-Eric Panitz

2006

"Ferdinand Sauerbruchs Auferstehung" 

Kellertheater Frankfurt 
Eine Science-Fiction-Medizin-Groteske mit Lars-Gorsky Tonhausen, Stephanie Manz, Burkhard Sprencker, Daniela Vollhardt, Bert Bresgen

"Endspiel"
Szene für "Spiele ohne Ball"
Kellertheater Frankfurt
Pressetext:
:
Szenische Collagen zu Dramen und Texten von B. Bresgen, J. Durrang, R. Gernhard / P. Knorr, E. Henscheid, S. Manz, S. Panitz u.a. in verschiedenen Spielsystemen (4-3-3, span. Eröffnung, mit Schweinchen) als dreiviertelstündiges Spiel ohne Ball mit anschl. Live-Übertragung so überragend wichtiger Spiele wie Schweiz ./. Südkorea, Mexiko ./. Angola, Viertelfinale, Endspiel.

2007

"Best of Anton Le Goff"
mit Maja Wolf und Andreas Neuwirth.
Brotfabrik Frankfurt
Pressetext: Männer sterben früher als Frauen. Schade. Aber bei einem Mann ist das anders, jenem nämlich, der Ihnen und uns speziell am Herzen liegt: Anton. Vielleicht, weil er gar kein richtiger ist?  Egal, seit 1998 hat Herr Le Goff schon sechs Leben in hinter sich gebracht und fängt demnächst ein völlig neues an. Damit haben sicher nicht viele gerechnet, als er in der damals noch unbekannten Stalburg seinen Weg begann.

Eine gute Gelegenheit, auf die Programme zurückzuschauen, die ihn zu dem machten, was er ist:  zu einem, der  immer noch nicht genau weiss, wer er ist, und warum - zum Glück! Best of Anton Le Goffâ präsentiert am 27./28. April Highlights aus sechs Programmen und führt fulminant einmal in die echte Beziehungshölle und retour. Am Keyboard der unerschrockene Andreas Neuwirth. Dabei kommt es zu Begegnungen der dritten Art mit Preziosen aus der verflossenen Michi-Herl-Ära  und natürlich mit Highlights aus den aktuellen Bert-Bresgen-Programmen. Also bitte Taschentücher bereithalten zum Winken und Weinen...

Zarah
Literarisch-musikalische Performance über Zarah Leander
Mit Hans Müller, Bernhard Zarembowic, Daniela Vollhard, Annette Marquard,
Burkhard Sprenker, Bert Bresgen
Kellertheater Frankfurt
Pressetext:
War sie eine russische Spionin?
Wie hing ihre Karriere mit der Abdankung von Zar Nikolaus, dem II., zusammen?
Was ist das Geheimnis des rollenden R?
Warum hasste ihr Vater Kachelöfen?
Ist Hysterie nicht etwas sehr schönes?
Warum leben Sie dieses Leben?
Warum lebe ich dieses Leben?
Warum lesen Sie Handzettel?

Terror und Tarot
Literarische Performance mit Sven Eric Panitz, Daniela Vollhard, Burkhard Sprenker, Bert Bresgen
Pressetext:
Terror und Tarot
behandelt
 - die Geschichte des Tarot
- die Aussagekraft einer Tarotkarte für die Attentate des 11.9.
- die mögliche Fehlinterpretation einer weiteren Tarotkarte durch den Serienkiller "Washington Sniper"
- den Tarotgarten von Nikki St. Phalle .
- die seltsame Biographie von Aleister Crowley, der Tarotexperte, Okkultist, begeisterter Frauenschänder, Bergsteiger, Schachspieler, Dichter und ein fürchterlicher Angeber war.
- die  Frage, inwieweit man mit Tarot Liebesentzug und Führerscheinentzug voraussagen kann.

Ein Abend für Esoterikhasser, Esoterikliebhaber, Kartenunkundige , Kartendeuter, Katzendeuter und Übrige.
Bert Bresgen legt jeden Tag eine Tageskarte. Mindestens





2008

Anton Le Goff: Blind Date
Musikkabarett in der Finsternis
mit Maja Wolff und Andreas Neuwirth
Premiere: Dialogmuseum Frankfurt

Pressetext:BLIND DATE
Musikkabarett in der Finsternis

Guten Tag. Wir haben zwei Nachrichten für Sie.
Die schlechte: Sie werden das neue Kabarett-Programm von Anton Le Goff nicht sehen können. Sorry.
Die gute: Sie haben die einmalige Chance, Herrn Le Goff dort zu begegnen, wo der Mond niemals scheint - im Frankfurter Dialogmuseum.
Für sein siebtes Soloprogramm verlässt der "wichtigste Mann Frankfurts" (FR) die hellen Hallen der Hausener Brotfabrik und begibt sich in die ewige Finsternis. Dort, wo normalerweise das Dinnerpublikum einen "Taste of Darkness"  erschmeckt, treibt Anton Le Goff mit "Blind Date" sein kabarettistisches Unwesen. Kabarett und Musik in völliger Dunkelheit - das hat es noch nie gegeben! Geht das? Und wie unterscheidet sein Keyboarder Andreas Neuwirth dort bloß die schwarzen von den weißen Tasten? Egal: Während die minderbegabten Finsterlinge zum Lachen in den Keller gehen, geht Anton lieber gleich in eine Dunkelkammer. Denn im Dunkeln ist es komisch. Und manchmal auch sehr romantisch.

Blind Date: worum geht es im neuen Anton Le Goff -Programm?

Anton hat ein "Blind Date" - aber kein gewöhnliches. Denn die unbekannte Dame seines Herzens will ihn im dunkelsten Raum der Welt treffen. Aber dort ist sie nirgends zu finden. Stattdessen begegnen Anton DDR-Dissidenten in der Rotkäppchenkellerei, Höhlenmenschen, denen es die Sprache verschlagen hat und SMS-schreibende U-Bootkommandanten. Aber begegnet ihm dort vielleicht am Ende doch die große Liebe? Und macht Liebe immer blind? Was tut man in der Dunkelheit vernünftigerweise und unvernünftigerweise? Der Ausgang dieses Abenteuers liegt im  Dunkeln...

Anton Le Goff: Maja Wolff
Keyboard und Arrangements: Andreas Neuwirth
Text: Bert Bresgen
Regie: Sabine Imhof
Technik: Mirjam Lüdecke

Scream-Modelle im Frühling
Literarische Performance
mit Bert Bresgen, Rapper Iskal und Mitgliedern des Kellertheater Frankfurt
Pressetext: Niegehörte Texte von Bert Bresgen über Synchronsprecher im Karrieretief, Boss-Bademützen und rappende Buckelwale

Der Schuhschrank am Ende des Universums
Literarische Performance
Text zusammen mit Sven-Eric Panitz und Stephanie Manz
Mit Bert Bresgen, Stephanie Manz, Anja Kühn,  Sven-Eric Panitz, Hans Müller u.a.
Pressetext:
Der Schuhschrank am Ende des Universums
Ein außerirdisches Raumschiff stößt am Ende des Universums auf das schier undenkbare: einen Schuhschrank. Die an Zellulose gemahnenden Außerirdischen sind ratlos: Welchem Zweck dienten die seltsamen Gebilde im Inneren des Schrankes? Taugt ein Overknee-Stiefel als Kopfbedeckung, welche furchterregende Waffe mag dieser Stiletto in der fremden Kultur gewesen sein, die ihn hervorbrachte ?  Wie beglückten adelige Herren ihre Damen mit Schnabelschuhen? Wurde ein Flamenco in Adiletten getanzt? Und was ist ein Flamenco? Glücklicherweise helfen einige aus dem Gefrierschlaf erwachte Erdenbewohner und haptische Hologramme bei der Beantwortung dieser Fragen.Eine Miniaturrevue mit Texten, Tanz und Gesang zu einem einzigen Thema: S-c-h-u-h-e. Sternstunden des Schuhentertainments für Schuhfetischisten, Schuhgleichgültige und interessierte Außerirdische.

2009

"Blue Moon oder Elvis stirbt in Bad Nauheim"
Szenen mit Musik/ Szenische Lesung in den Ray Barracks in Friedberg im Rahmen der Ausstellung "Amerikaner in Hessen"

Die Szenen  bieten eine amüsante und verstörende Collage aus seltsamen  dokumentarischen Material und surrealen und satirischen Elementen über ein einmaliges Ereignis in der Nähe von Frankfurt.
Szenische Lesung durch Bert Bresgen und Mitglieder des Kellertheaters Frankfurt (Sven Kube, Doris Enders, Stefan Pesecheck, Volker Kehl etc.)

2010

Am 6. Januar 2010  ging die "Frankfurter Gemeine Zeitung" ans Netz, eine von mir und ein paar anderen ins Leben gerufene neuen Frankfurter Stadtzeitung im Blogformat. Wir wollten damit eine Alternative zum in Frankfurt üblichen BussiBussijournalismus setzen.(Link zu meinen Artikeln http://kwassl.net/author/bert-bresgen/)

 Texte,z.B.(Links Stand 18 02 2022)

Unser schönes Geld ist tot  
http://kwassl.net/2010/05/14/unser-schones-geld-ist-tot/

Die Heimat der Scheinriesen
http://kwassl.net/2010/10/17/die-heimat-der-scheinriesen/

Die Ponys meiner Töchter weiden auf selteneren Wiesen 
http://kwassl.net/2010/10/25/the-language-mehr-ponys-fur-unsere-tochter/

Das Frankfurter Parkettzentrum bei Nacht
 http://kwassl.net/2010/12/01/das-frankfurter-parkettzentrum-bei-nacht/

Die Politik des Schnees
http://kwassl.net/2010/12/21/die-politik-des-schnees/

Schambach ist liquidiert
http://kwassl.net/2010/12/28/schambach-ist-liquidiert/

Die Chronik eines angekündigten Todes auf facebook
http://kwassl.net/2011/01/12/chronik-eines-angekundigten-todes-auf-facebook/

Strahlende Neinsager
http://kwassl.net/2011/01/31/strahlende-neinsager/

Plädoyer für die überstürzte Ablösung aller Kapitäne
 http://kwassl.net/2011/01/26/pladoyer-fur-die-ubersturzte-ablosung-aller-kapitane/

Hungerkünstler und Burger
http://kwassl.net/2011/02/07/hungerkunstler-und-burger/



Laudatio  auf den Fotografen  Tim Wegner im "Frankfurter Presseclub" 

Text: http://kwassl.net/2010/11/15/klangkorper-tim-wegners-orchesterbilder-im-frankfurter-presseclub/

Morgen im Übermorgenhaus

Tonbildinstallation von Bert Bresgen und Michael Disque

Das eigene Heim ist der Stoff, aus dem Träume gemacht sind. Oder Alpträume. Michael Disque und der Autor Bert Bresgen legen in einer dreidimensionalen
Ton-Bildinstallation "Morgen im Übermorgenhaus" das unbewusste Fundament der Häuser frei: surreal, ironisch, verspielt, zuweilen bedrohlich.  Ausgangsort und- material war die "Fertighausausstellung" in Bad Vilbel. Zu sehen und zu hören im Projektraum von  Basis E.V. Projektraum in der Elbestraße 10, Hinterhaus. Eröffnung: Freitag 3. Dezember, 19 Uhr. Geöffnet: Samstag/Sonntag16:00-19:00 Uhr.

2011

Die "Frankfurter Gemeine Zeitung" springt kurzerhand aus dem Netz ins sogenannte "wirkliche Leben". Am 29. Mai kann man FGZ-Autoren am eigenen und fremden Leib erleben im Rahmen einer Lesung und Performance im Frankfurter Kellertheater, Mainstrasse 2. Beginn 18 Uhr, Eintritt 5 Euro. Mit Bert Bresgen, Florian K., Merzmensch, Daniela Vollhard, Aylin Karacan, Yunus Konrad u.a.

Texte in der FGZ u.a.

Adorno zum Tode Peter Alexanders

http://kwassl.net/2011/02/14/der-pausbacken-gewordene-traum-zum-tode-peter-alexanders/

Hört auf die  Aussagen streunender Hunde

http://kwassl.net/2011/02/23/hort-auf-die-aussagen-streunender-hunde-die-arabische-revolution-wird-surreal/

Parcours als Paarkur

http://kwassl.net/2011/03/01/paar-kur/

Chinesen verbieten Zeitreisen oder Aufklärung kostet

http://kwassl.net/2011/04/14/chinesen-verbieten-zeitreisen-oder-aufklarung-kostet/

Das Knabentheater Aschaffenburg schläft nicht 

http://kwassl.net/2011/05/13/keiner-schlafe/

Birgit Homburger und der mexikanische Sargschreiner

http://kwassl.net/2011/05/23/birgit-homburger-und-der-romantische-sargschreiner/




 "Surrealistische Filmreihe" im Kellertheater Frankfurt mit Anja Kühn u. Merzmensch. 

2012

"Bankers Babylon " "Wie man Dinge möglich macht" EIN FINANZPOLITISCHES SPEKTAKEL ÜBER DIE MACHT DER MÄRKTE IN FRANKFURT UND ANDERSWO. Eine Veranstaltung der "Frankfurter Gemeinen Zeitung" zusammen mit dem Theater Willy Praml.
Pressetext:
"Am Mittwoch, den 21. März, vermischen sich in einem großen Event in der Naxoshalle ab 19 Uhr Wissenschaft, Theater und Musik zum Gesamtkunstwerk. "BANKERS BABYLON" wird eröffnet: eine Reihe von Veranstaltungen und Web-Aktivitäten gegen die Macht der Märkte in Frankfurt und anderswo.
Der renommierte Soziologieprof, Attac-Berater und Gründungsmitglied des "Instituts für solidarische Moderne", Klaus Dörre referiert über "Casino-Kapitalismus: Aufstieg, Fall und wundersames Überleben". Frankfurter Rapper Florian Neeb und Mitglieder der Funk- und HipHop-Band Klinsch liefern den urbanen Soundtrack dazu. Die Moonlightsisters beschwören die anzügliche Schönheit von Frankfurt und Bad Homburg.("Wo trägt man noch beim Vögeln Anzug?") Das Theater Willy Praml serviert eine Fabel von Dario Fo und die Exmitarbeiterin eines Frankfurter Finanzdienstleisters erfreut mit einer Realerzählung über "Fukushima, meine Asienmesse und dreiäugige Fische". Auch andere kapitale, kapitalistische Katastrophen kommen nicht zu kurz: Ein dokumentarischer Titanictext spiegelt sich in "Schwierige Zeiten für Insektendolmetscherinnen", einem absurden Titanicstück des Frankfurter Autors Bert Bresgen, dargeboten von Schauspielern des Frankfurter Kellertheaters. Passenderweise stellt der Künstler Hagga Bühler an diesem Abend im Foyer „Haifischfraß und Nixenkuß“ vor – Plastiken inspiriert durch die Nixen der Frankfurter Börse. "

Youtube-Video des Pressegespräch mit WillyPraml, Bert Bresgen etc. 

https://www.youtube.com/watch?v=wYPJODUVBsY&feature=emb_logo
(Stand 18.2.22)

Texte für die Frankfurter Gemeine Zeitung u.a.

Wulff ist kein possierliches Eis
http://kwassl.net/2012/01/09/wulff-ist-kein-possierliches-eis/

Future starts so slow (für Appolinaire) 

http://kwassl.net/2012/01/17/future-starts-so-slow/

German Angst und Zulu wars 
http://kwassl.net/2012/02/01/german-angst-und-zulu-wars/

North by Northwest
http://kwassl.net/2012/03/04/north-by-northwest/

Karfreitag. Andante con motto
http://kwassl.net/2012/04/07/karfreitagandante-con-moto/

Bewerbung als Wurstdesigner bei Rewe 
http://kwassl.net/2012/06/04/bewerbung-als-wurstdesigner-bei-rewe/

Die Evaluation der Freien Szene. Ein Gutachten mit Geschmäckle.
http://kwassl.net/2012/06/12/die-evaluation-der-frankfurter-freien-szene-ein-gutachten-mit-geschmackle/

Frühe Enttäuschungen (1-7)
http://kwassl.net/2012/07/16/enttauschungen-1-7/

Russische Gesangslehrerinnen 
http://kwassl.net/2012/07/26/russische-gesangslehrerinnen/

Lamentieren über die Eurokrise mit Monteverdi
http://kwassl.net/2012/09/12/lamentieren-uber-die-eurokrise-mit-monteverdi/

Das geheime Leben des Joachim Gauck
http://kwassl.net/2012/11/19/das-geheime-leben-des-joachim-gauck/

Ich, meine WG und die CIA

Premiere: Kellertheater Frankfurt, weitere  Aufführungen in verschiedenen Theatern und Einrichtungen

Musikkabarett mit René van Roll


Der Rollstuhlfahrer René van Roll wagt in seinem zweiten Bühnenprogramm den Sprung in das Leben der gänzlich Anderen: der Normalos. Er zieht um in eine Wohngemeinschaft mit der scheinbar perfekten Traumfrau Sylvia, der christlichen Trampolinspringerin und Therapeutin Lieutenant Frauke und dem schrulligen Informatiker Pollunderjo. Bald nimmt das Leben in der WG eine überraschende Wendung, und mysteriöse Herren mit dunklen Sonnenbrillen folgen ihm auf Schritt und Tritt. Ein turbulentes Programm voll abgründigem Humor, tiefen Gefühlen, spielerischer Freude am Unsinn und jeder Menge wunderbar komischer und trauriger Lieder.

Musik: René van Roll
Text: Bert Bresgen
Idee und Konzept: René van Roll, Sabine Koch, Sven Eric Panitz
Regie: Sabine Koch
Fotos: Thomas Limberg, Zwerchwerk Fotografie
Grafik: Matthias Oheim
Trailer: Matthias Amberger

»Normalos sind so krank - dafür habt Dank«

2013

Die Erle der Enthauptung

Dadaistisch-surreale Komödie von Bert Bresgen

Premiere: Kellertheater Frankfurt

„Einige meiner besten Freunde sind in der Heilanstalt, ich war selbst auch schon dort, alles sehr nette Leute.... hervorragende Wachtelleberpastete, die Mitternachtssonne ...“

Unruhe auf Schloss Gleichenstein: Fürstin von Trotta wird erwartet, um ein Bein ihres Gatten ab zu holen, die Straußensteaks sind alle und im Garten treibt sich der entmündigte Sohn der Fürstin, Jascha herum und spielt auf einer Violine. Führt er Böses gegen seine Mutter im Schilde? Graf Gleichenstein zögert nicht lange, sondern packt den Kronleuchter mit ewigen Lichtern und ein wenig Greifenpastete ein, um den Knaben vorsichtshalber zu erschießen. Doch im Garten begegnet ihm die finstere Hexe Dursa. Und bald folgt noch eine schwerere Heimsuchung: der Besuch durch die schwerreiche Verwandtschaft, Herzog Karl-Albrecht, nebst Gattin und ihrer nervigen Tochter. Also schmieden Gleichenstein und die Fürstin einen finsteren Plan, ohne zu ahnen, dass Jascha und seine Spießgesellen im „Gasthaus zur wiedergefundenen Liebe“ etwas ähnliches planen. FALLS das Gasthaus nicht vorher verschüttet wird, was jeden Abend um Mitternacht von neuem geschieht...

Wir erleben Reitclubmitglieder, die ihre Pferde essen, christliche Orientalisten, die Wiedereinführung der Leibeigenschaft auf freiwilliger Basis, Töchter aus gutem Haus, die an Harfen gefesselt werden, die melancholische Hinwendung zum uneigennützigen Bösen u. ä.

Die Komödie des Frankfurter Autors Bert Bresgen spielt in einer seltsam verschobenen Gegenwart und mixt klassische Komödienmotive mit absurden Elementen aus Märchen, Schauerromanen, dadaistischen Sprachspielen und schwarzer Romantik, inclusive ein paar Anspielungen auf Politik

Darsteller:

Gleichenstein: Tommy Steinkopf
Fürstin von Trotta: Daniela Vollhardt
Mayerhöfer: Brigitte Korn
Una: Vera Dinges
Jascha: Samir Djikic
Florestan: Fabian Dornuf
Sophie/ Hexe Dursa: Kathleen Witt

Herzogin Elisabeth: Birgit Hasse
Herzog Karl-Albrecht: Bert Bresgen

Kostüme: Ute Rasim, Salima Abardouch

Fotos: Anja Kühn

Choreographie: Jungyeon Kim

Regieassistenz: Vera Dinges

Bühne: Joao Malheiro

Regie: Oliver Scholz



2014

Träumen Menschen von elektrischen Schafen? Über Google Glass und andere Dinge

Eine tänzerische Lectureperformance der Frankfurter Gemeinen Zeitung und der Forschungsgruppe Performance

Premiere: Gallerie Montez Frankfurt

Pressetext:

1968 erschien der dystopische Roman „Do Androids Dream of Electric Sheep? „ des legendären ScienceFiction-Autors Phillip K. Dick, dessen Verfilmung als „Blade runner“ später Furore machen sollte. Roman und Film stellen die Frage nach der Grenze zwischen Mensch und Androide. Die Androiden erscheinen als das gefürchtete „Andere“. Ständig wird die Frage umkreist: Können Androiden eines Tages „fühlen“, „begehren“ wir „wir“ und wenn ja, WAS begehren sie? 2014 erscheint diese Frage anachronistisch. Das menschliche Begehren selbst verlagert sich immer stärker in das Feld des Technologischen und das heißt heute: des Digitalen, es lässt sich nicht mehr ohne weiteres von diesem Feld ablösen. Das ist nichts neues. Die Lectureperformance verändert aber in zweierlei Hinsicht den Blick auf dieses Phänomen. Üblicherweise betont die „Kritik am Digitalen“ völlig zu Recht die nie zuvor in der Menschheitsgeschichte dagewesenen Möglichkeiten der Überwachung, sei es durch staatliche Behörden wie die NSA oder durch Großkonzerne wie Google. Das Subjekt erscheint dabei häufig als das mehr oder minder hilflose Opfer einer Riesenmaschinerie. Wir konzentrieren uns eher darauf, inwieweit der Einzelne sich selbst in diese Prozesse involviert – und sie genießt. Es also um die Frage, inwieweit die Digitalisierung einen neuen Menschentypus hervorbringt.

mit Tech-A  Bert Bresgen Mareike Buchmann  Hannah Dewor

Uli Gaukler  Florian K. Jungyeon Kim Merzmensch Oliver Scholz


2015

Anton Le Goff: Mit dem Bembel durch das Universum.

Premiere:Theaterschiff Cassian Carl

Pressetext:

Anton Le Goff, Kabarettist und Chansonnier,  macht sich auf in neue Galaxien und schenkt unserer Stadt eine Frankfurt-Revue, die nicht nur nach den Sternen greift.

Astrophysiker Stephen Hawking hat es uns gesteckt: Die Erde ist zu zerbrechlich geworden, die Menschheit muss hinaus ins Weltall und sich dort neu ansiedeln. Doch was macht ein Hesse, wenn er ins Weltall geht? Kann man Neu-Frankfurt auf einen anderen Himmelskörper transferieren?  Oder gibt es im All vielleicht schon irgendwo einen Bembel-Planeten?

Anton sucht gemeinsam mit seiner intergalaktischen Band nach neuem Lebensraum. Scharfzüngig und tiefgründig zugleich macht er die Bankenstadt salonfähig für den Export in fremde Welten.

Regie: Timo Becker

Text: Bert Bresgen

Musik: Andreas Neuwirth

2016

Blue Moon oder Elvis in Bad Nauheim 

Premiere: Theater Landungsbrücken Frankfurt 

Pressetext
Ein Las Vegas Hotel Mitte der 70er Jahre. Colonel Parker, der legendäre Manager von Elvis, verspielt wie immer die Abend-Einnahmen. In seiner Gesellschaft eine Dame ohne Unterleib und  ein Mann mit Hundekopf, alte Bekannte aus Parkers Zeit beim Zirkus. Natürlich wollen die Beiden von ihm alles über IHN wissen, ELVIS. Parker schweift zurück dahin, wo alles begann: in den scheinbar beschaulichen kleinen Kurort Bad Nauheim, Oktober 1958. Die Szene verwandelt sich: Der junge Elvis landet wie ein Alien in der hessischen Idylle, um seinen Militärdienst abzuleisten. Elvis ist zu diesem Zeitpunkt der berühmteste junge Mann der Welt. Aber die Frau, die er mehr liebte als alles andere, seine Mutter, ist tot. Der Rock´n Roll liegt ebenfalls im Sterben. Doch in seinem Haus in der Goethestrasse lernt der GI eine neue Liebe kennen: die 14jährige Priscilla. Und Elvis verschreibt in Bad Nauheim seine Seele den Mächten der Finsternis...

Das Stück  bietet eine amüsante und verstörende Collage aus seltsamen  dokumentarischen Material und surrealen und satirischen Elementen über ein einmaliges Ereignis in der Nähe von Frankfurt.

Kammernopernproduktion "Callas Natürlich" 

in der Weihehalle der Unitarier. Programmheft und Großer Monolog der Maria  Callas

Eröffnung der Frankfurter Botschaft

Performative Installation

Die Installation wurde als „künstlerische Intervention“ ausgewählt für die Sommertour 2016 des Stadtlabors und des Historischen Museums. 

Premiere:Weihehalle der Unitarier Frankfurt , Wiedereröffnung : Antagonhallen im Rahmen der"Offenen Kulturwochen" imNovember

Die performative Installation „Eröffnung der Frankfurter Botschaft“, ein gemeinsames Projekt von Frankfurter Gemeine Kultur e.V./artes e.V./ Forschungsgruppe Performance im Kellertheater und SIKS (Stadtteilinitiative Koblenzer Strasse) wird den Raum der sozialen Erfahrung in Frankfurt vermessen und stößt dabei auf so manche Untiefe, auf so manche Risse, die sich durch eine keineswegs homogene Stadtgesellschaft ziehen.

 15 Darsteller präsentieren eine surreale Geisterbahn durch das Unbewusste der Mainmetropole mit dokumentarischen Einsprengseln. Mechanismen der Inclusion und Exclusion und der Zauber der Macht entfalten sich. Man kann sich durch  die Installation wie in einer Ausstellung bewegen oder sich in bestimmte Szenerien einklinken. 

 Freitag 12.8. 2016/ ab 19 Uhr

mit  Bert Bresgen, Alexander Bußmann, Tita Bayer, Jungyeon Kim, Ute Kowarik, Rüdiger Lang, Meral Mete,Felix Pausch, Parwiz Rahimi, Brigitte Schroth, Thilo Schwarmann, Myriam Tancredi, Oliver Utis, Dada Vecerin, Ewelina Zielonki

Texte und Konzept Bert Bresgen, ( Frankfurter Gemeine Kultur e.V.), Alexander Bußmann ( artes e.V. )

Regie :Oliver Utis ( Forschungsgruppe Performance im Kellertheater )

Co-Regie:Alexander Bußmann

Trailer: https://www.facebook.com/DieFrankfurterBotschaft/videos/1784725688410095

2017

Mein Name ist Paul Wittgenstein / Am I okay for you ?!

 Lecture Performance. Eine szenische Collage mit Livegesang ( Lieder von Schubert, Beethoven, Mahler u.a.) über die Familie Wittgenstein

 Premiere: Villa Orange Frankfurt

 Die Wittgensteins gehörten in Wien zu den schillerndsten Familien des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Karl Wittgenstein errichtete ein Stahlimperium auf Augenhöhe mit Krupp, sein Sohn Ludwig wurde der vielleicht bedeutendste Philosoph der Moderne, Tochter Grete beschäftigte sich mit der damals für eine Frau sehr anrüchigen Psychoanalyse, während ein anderer Sohn, Paul, als Pianist in den Konzertsälen der Welt reüssierte - trotz fehlendem rechten Arm. . Aber die Wittgensteins hatten einige „Leichen im Keller.“ Allein drei der fünf Söhne von Karl brachten sich um.

Mein Name ist Paul Wittgenstein“ bietet eine höchst amüsante, informative und gleichzeitig äußerst verstörende Chronique scandaleuse der Familie aus Sicht eines Außenseiters: des 1907 geborenen Neffen von Ludwig und Paul, der ebenfalls den Namen Paul Wittgenstein trug und durch Thomas Bernhards Roman „Wittgensteins Neffe“ auch hierzulande bekannt wurde. Dieser, „der andere Wittgenstein“ brach mit der Familie und blieb als Spätling doch lebenslang gedanklich und emotional an sie gebunden. Er arbeitete als Eintänzer und Valutaschieber, vergeudete sein Vermögen, irrte philosophierend und brillant parlierend durch Wien und sorgte, obwohl inzwischen nahezu mittellos, als fanatischer Einpeitscher des Publikums vom Stehplatz der Wiener Staatsoper aus für manchen Opernskandal. Er wurde mehrfach in der psychiatrische Klinik am Steinhof interniert - und kehrte doch immer wieder triumphal in die Kaffeehäuser zurück - bis zu seinem elenden Ende.

Die Lecture Performance zeigt einen abgründigen Mix aus szenischer Lesung, Bildern, theatralischen und musikalischen Elementen. Die klassische Sopranistin Annick Moerman ist mit ein paar für die Wittgensteins typischen charakteristischen Lieder und Arien vertreten


Mit Bert Bresgen, Alexander Bußmann, Annick Moermann, Myriam Tancredi

Text und Konzeption: Bert Bresgen / Alexander Bußmann

 

Premiere und Uraufführung : 20. Mai 2017 in der Villa Orange Frankfurt/Main

Regie : Alexander Bußmann

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2018

Rodina Russisch Roulette
Lectureperformance von Bert Bresgen und Anna Yunyshewa

Premiere: Gallustheater Frankfurt

Pressetext: 
Die Oktoberevolution 1917 brachte um sich herum wie ein mächtiger Stein, der in einen scheinbar idyllischen See geworfen wird, unzählige Wellen hervor.....Eine davon: Millionen von MigrantInnen in Westeuropa und dem Rest der Welt. Die kurzfristigen Kurgäste von einst, russische Adelige, Beamte, Offiziere, Schriftsteller fluteten nun dauerhaft die Europäischen Metropolen. In den deutschen und französischen Cafes und Pensionen auch dem tunesischen Hafen von Bizerte begegneten sie sich und „den Anderen“.
Das Projekt „?????? /Russisch Roulette“ der russischen Regisseurin und Theaterpädagogin Anna Yunysheva und des deutschen Autors und Dramaturgen Bert Bresgen beleuchtet zum hundertsten Jahrestag der Oktoberrevolution in einer virtuosen Verflechtung von dokumentarischen Interviews, Theater und Videos das Aufeinandertreffen der russischen Migranten mit der „alten Welt“ und die tragikomische Gemengelage, die dabei entstand.

Mit Lilija  Kucinskaja, Elena Plotnikova, Carsten Bauer, Hannah Fleckenstein, Sergio Iacobone, Camille Fourmy, Drazenka Vecerin Bert Bresgen, Volker Schneider, Rikhy Ray, Sonja Heinrich, Stanislav Rosenberg, Mahmoud Haji, Theodoros Tzavidis 
Musik: Stanislav Rosenberg, Caroline Bergmann,

Film: Anna Yunysheva

Schnitt: Maria Deykova 

Theatertexte: Bert Bresgen 

Dokutexte, Interviews und Regie: Anna Yunysheva

Konzept und Realisation: Anna Yunysheva, Bert Bresgen

Videotrailer: https://vimeo.com/267749794#_=_
Facebookseite: https://www.facebook.com/RRRevolution1917


Frankfurts Wiederbeseelung

Performative Installation
Premiere:Weihehalle der Unitarier/ 2019 Wiederaufnahme im Theater  Landungsbrücken Frankfurt

Pressetext:

Die Wiederbeseelung von Frankfurt“ der Frankfurter Botschaft ist eine performative Auseinandersetzung mit dem Europaviertel und der Neuen Altstadt in Frankfurt und gegenwärtigen Wohn-Utopien. Die „performative Installation“ wird sich am 21.9.2018 in der Weihehalle der Unitarier zum ersten Mal ereignen.

Die Weihehalle der Unitarier, einer der vergessenen, faszinierenden Orte Frankfurts, verwandelt sich an diesem frühen Abend in einen Palast der Pakete und der Umzugskartons. Eine obskure Reisegruppe durchstreift das Europaviertel. Oder sind es Wissenschaftler? Sie entdecken Namen an Klingelschildern, die verblüffenderweise mit Personen identisch sind, Straßennamen, böse Concierges...aber was hat die „Londoner Straße“ mit London zu tun? Eine Gruppe Geschäftsleuten strandet völlig erschöpft am „Kap Europa“. In der neuen Altstadt wird währenddessen die „Neue Enge“ propagiert. Eine Anti-Giraffe erscheint am Stolzebrunnen. Und jeder Besucher der performativen Installation bekommt an diesem Abend für immer seine Seele zurück. Allerdings um einen Preis. Aber das ist okay, oder?

Die Frankfurter Botschaft ist ein Kollektiv lokaler und internationaler Künstler in Frankfurt. Sie öffnete im August 2016 im Rahmen der Sommertouren des Historischen Museums zum ersten mal Ihre Pforten und schloss sie kurz danach. Aber nicht für immer.

Das Interesse der Frankfurter Botschaft an den beiden zentralen Frankfurter Prestigeprojekten „Europaviertel“ und „Neue Altstadt“ entzündete sich zunächst an dem Verdacht, dass ihre Gegensätzlichkeit - kleinteilige Nostalgie hier, monumentale Moderne dort – bloß die Oberfläche einer tiefen Verwandtschaft sind : Beide Projekte vertreten Utopien städtischen Lebens, zugleich aber sind es Utopien, die keine sind, die ins Nirgendwo verweisen. Gemeinsam ist beiden Projekten, dass sie das Soziale völlig ausblenden. Aber wer täte das nicht?

Premiere ( Uraufführung ) 21.9.2018

Weitere Vorstellungen 28.9. und 29.9. 2018

Beginn jeweils um 20.00 Uhr / Einlass: 19.30 Uhr

Eintritt 16€ / 8€ ermässigt ( Arbeitslose, Schüler, Studenten, Rentner)

Facebook-Seite https://www.facebook.com/DieFrankfurterBotschaft/

Texte: Bert Bresgen, Alexander Bußmann

Produktionsleitung: Bert Bresgen, Alexander Bußmann, Jungyeon Kim, Oliver Utis, Dada Vecerin

Regie: Oliver Utis

Darsteller Tita Bayer, Bert Bresgen, Alexander Bußmann, Jasmin Hörning, Junyeon Kim, Annick Moerman, Thilo Schwarmann, Daniel Silberhorn, Brigitte Shoira, Drazenka Vecerin, Ewelina Zielonki u.a.


Video-Ausschnitt: 
https://vimeo.com/325391441?fbclid=IwAR2g0HriQwfNTp1PugPsfkjcE4K4zYKY3Y8otCbOqBQ16FrqLRNCvXcTGQk




2019

Programmheft zur Kammernopernproduktion von "Die verkehrte Braut" im Palmengarten Frankfurt


Eine kleine Reise durch das Leben von Giacomo Puccini.
in der Frankfurter Denkbar.

Die Kammeroper Frankfurt präsentiert Ihnen eine kleine Reise durch das Leben von Giacomo Puccini, mit den wunderbaren Künstlern Marina Unruh (Gesang), Stanislav Rosenberg (Klavier), Bert Bresgen (Sprecher) und Tobias Rüger (Moderation).


Wo ist Puccinis Platz in der Musikwelt – eine Beschäftigung mit den Umständen seines Lebens und seines Werks ist hier besonders interessant. Wir werden dem näher kommen mit Musik, Briefen und Geschichten aus seinem Leben.

Texte: Bert Bresgen


Die Londoner Straße

in der Frankfurter Denkbar 

(als Darsteller)

Werbekampagne für das Europaviertel / Eine satirische Performance –

Text und Regie : Alexander Bußmann

Wiederaufnahme der performativen Installation "Frankfurts Wiederbeseelung" im Theater Landungsbrücken




2020

Corona-Lockdown 

"Die Unverfügbaren" Über Germaine Tillion und eine Operette in Ravensbrück
 
Vorpremiere: Haus am Dom 
Coronakonforme szenische Lesung als Vorpremiere im  Rahmen der Veranstaltungsreihe "Geschichten des Totalitarismus" im Haus am Dom.

Mit: Annick Moerman (Gesang, Sprache), Wenzel Heldens (Klavier), Arno Koch (Klarinette,  Geräusche usw.), Bert Bresgen (Sprache, ), Drazenka Vecerin (Sprache),
Texte: Germaine Tillion, Bert Bresgen


Programmheft für den Musiksommer der Kammeroper "Der glückliche Betrug einer Opernproduktion"

Diverse Filminterviews mit Produktionsbeteiligten